HR-Digitalisierung mit Praxisblick

Digitale Personalakte: Lösung auswählen und Einführung planen

Personalunterlagen zentral organisieren. Zuständigkeiten klären. Ihr HR-Team entlasten.

Arbeitsverträge, Bescheinigungen und weitere Personalunterlagen sollen im Alltag schnell auffindbar sein. Eine digitale Personalakte schafft dafür eine strukturierte Grundlage. Entscheidend ist, dass die Lösung zu Ihren Abläufen, Zugriffsrechten und vorhandenen Systemen passt.

Hier erfahren Sie, welche Funktionen relevant sind, worauf Sie bei Datenschutz und Einführung achten sollten und wie Sie Ihren Bedarf sinnvoll eingrenzen.

Für Unternehmen mit 20 bis 250 Beschäftigten.

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Grundlagen

Was ist eine digitale Personalakte?

Eine digitale Personalakte bündelt die für das Beschäftigungsverhältnis erforderlichen Unterlagen einer Person in elektronischer Form. Eine geeignete Software unterstützt die strukturierte Ablage, Suche und Verwaltung dieser Dokumente.

Im Alltag greifen mehrere Dinge ineinander: eindeutige Dokumentenkategorien, passende Zugriffsrechte, klare Zuständigkeiten und geregelte Abläufe für neue Unterlagen. So entsteht eine Akte, die Ihr Team zuverlässig nutzen und pflegen kann.

Ein gemeinsam genutzter Dateiordner ermöglicht eine einfache digitale Ablage. Eine spezialisierte Personalaktenlösung bietet je nach System zusätzliche Funktionen wie dokumentbezogene Berechtigungen, Fristensteuerung, Versionierung und nachvollziehbare Änderungen. Welche davon Sie tatsächlich brauchen, ergibt sich aus Ihren Abläufen.

Personalakte und Stammdaten gehören zusammen

Stammdaten wie Personalnummer und Beschäftigungsstatus helfen, Dokumente eindeutig zuzuordnen. Legen Sie fest, welches System diese Daten führend verwaltet und wie Änderungen übernommen werden.

Nutzen

Welchen Nutzen bringt die digitale Personalakte im Alltag?

Unterlagen schneller finden

Einheitliche Kategorien und gute Suchfunktionen erleichtern den Zugriff auf Verträge, Nachweise und Bescheinigungen. Das hilft bei Rückfragen, Vertretungen und der Vorbereitung von Gesprächen.

Zusammenarbeit klarer organisieren

HR, Geschäftsführung und weitere berechtigte Personen arbeiten mit einer gemeinsamen, definierten Ablage. Zuständigkeiten und Zugriffsrechte sind gezielt geregelt.

Wiederkehrende Aufgaben vereinfachen

Je nach Software unterstützen Vorlagen, Wiedervorlagen und Freigaben die tägliche Arbeit. Neue Unterlagen werden nach einem einheitlichen Ablauf erfasst und zugeordnet.

Grundlage für weitere HR-Prozesse

Die Akte lässt sich je nach Lösung mit Onboarding, Mitarbeiter-Self-Service oder weiteren HR-Anwendungen verbinden. Welche Verknüpfungen sinnvoll sind, hängt von Ihren Prozessen ab.

Der tatsächliche Zeitgewinn hängt von der bisherigen Arbeitsweise, der Datenqualität und der Nutzung im Team ab. Konkrete Ziele wie kürzere Suchzeiten oder vollständigere Akten machen den Nutzen überprüfbar.

Akteninhalte

Welche Unterlagen gehören in eine digitale Personalakte?

Die Struktur orientiert sich an den Aufgaben Ihrer Personalverwaltung. Häufig relevante Kategorien sind:

Typische Kategorien einer digitalen Personalakte mit Beispielen
KategorieBeispiele
Vertrag und BeschäftigungArbeitsvertrag, Vertragsnachträge, Vereinbarungen zur Tätigkeit
Eintritt und OrganisationErforderliche Eintrittsunterlagen, Onboarding-Dokumente
Qualifikation und EntwicklungTätigkeitsbezogene Nachweise, Schulungsbescheinigungen
Bescheinigungen und KorrespondenzRelevante Bescheinigungen, Schriftverkehr zum Beschäftigungsverhältnis
AustrittAustrittsunterlagen, Zeugnisse, dokumentierte Übergaben

Für jedes Dokument sollten Zweck, berechtigter Personenkreis und Aufbewahrung geklärt sein. In die Akte gehört, was für das Beschäftigungsverhältnis tatsächlich benötigt wird. Für besonders sensible Informationen, etwa Gesundheitsdaten, gelten strengere Regeln.

Dokumente aus Payroll, Zeitwirtschaft oder anderen Anwendungen können im jeweiligen Fachsystem verbleiben. Entscheidend sind eine klare Zuordnung und ein abgestimmter Zugriff. Das vermeidet doppelte Pflege.

Praxisbeispiel

Vom Onboarding bis zum Austritt den Überblick behalten

Eine neue Mitarbeiterin beginnt in einem Unternehmen mit rund 60 Beschäftigten. Beim Einstieg kommen Arbeitsvertrag, Eintrittsunterlagen und erste Schulungsnachweise zusammen. HR legt die Personalakte an, die Führungskraft begleitet die Einarbeitung.

  1. Onboarding

    Beim Onboarding wird festgelegt, welche Unterlagen benötigt werden und wer sie bereitstellt. Eine einheitliche digitale Ablage hilft HR, den Stand zu prüfen und fehlende Dokumente gezielt nachzufordern.

  2. Während der Beschäftigung

    Die Mitarbeiterin übernimmt neue Aufgaben, absolviert Weiterbildungen und reduziert später ihre Wochenarbeitszeit. Die entsprechenden Nachweise und Vertragsänderungen werden ihrer Akte zugeordnet. Als die Lohnbuchhaltung nach dem Beginn der Teilzeit fragt, findet die berechtigte HR-Vertretung den maßgeblichen Vertragsnachtrag – auch während des Urlaubs der zuständigen Kollegin.

  3. Austritt

    Beim Austritt stehen andere Aufgaben im Vordergrund: Das Zeugnis wird vorbereitet, die Rückgabe von Arbeitsmitteln dokumentiert und die Übergabe organisiert. Die vorhandenen Unterlagen helfen, den Beschäftigungsverlauf nachzuvollziehen. Eine ergänzende Austrittscheckliste macht sichtbar, welche Schritte noch offen sind.

  4. Abschluss

    Auch der Abschluss wird geplant: Zuständigkeiten für die weitere Aktenverwaltung, die Anpassung von Zugriffsrechten und der Umgang mit Dokumenten nach dem Austritt werden nach festgelegten Regeln bearbeitet.

Der praktische Nutzen: Die Personalakte begleitet die Mitarbeiterin durch ihren gesamten Beschäftigungsverlauf. HR kann bei jeder Veränderung auf eine nachvollziehbare Dokumentation zurückgreifen. Dafür müssen Aktenstruktur, Zuständigkeiten und Abläufe zusammenpassen – genau diese Anforderungen gehören in die Softwareauswahl.

Softwareauswahl

Welche Software passt zu Ihrer digitalen Personalakte?

Klären Sie zuerst, welche Art von Lösung Sie benötigen. Drei Wege kommen in Unternehmen Ihrer Größe typischerweise infrage:

Eigenständige Personalaktenlösung

Bietet sich an, wenn Ihre bestehenden HR-Systeme gut funktionieren und vor allem die Dokumentenverwaltung besser werden soll.

Modul einer HR-Plattform

Kann passen, wenn gleichzeitig Stammdatenpflege, Onboarding oder Abwesenheiten zusammengeführt werden sollen.

Vorhandenes Dokumentenmanagement

Kommt infrage, wenn es Ihre Anforderungen an Personalakten und Zugriffsrechte bereits erfüllt.

Auswahl-Checkliste: Diese Fragen gehören in Ihre Software-Demo

Prüffragen für die Software-Demo einer digitalen Personalakte
KriteriumKonkrete Prüffrage
AktenstrukturKönnen wir Kategorien und Pflichtangaben passend zu unseren Abläufen definieren?
SucheFinden wir Dokumente über Personalnummer, Dokumentenart und Suchbegriffe? Erkennt das System Text in gescannten Unterlagen?
BerechtigungenKönnen wir den Zugriff nach Rolle, Zuständigkeit und Dokumentenkategorie begrenzen?
NachvollziehbarkeitWelche Änderungen und Zugriffe werden protokolliert, und wer darf die Protokolle einsehen?
Fristen und LöschungWie lassen sich Prüf-, Aufbewahrungs- und Löschregeln je Dokumentenart umsetzen?
PrüfungsfähigkeitKönnen wir Entgeltunterlagen und Nachweise für eine Betriebsprüfung vollständig in elektronischer Form bereitstellen?
DatenübernahmeWie werden bestehende Dokumente importiert, zugeordnet und auf Vollständigkeit geprüft?
SchnittstellenWelche Daten und Dokumente werden mit unseren vorhandenen Systemen tatsächlich ausgetauscht?
BedienungKönnen unsere Kolleg:innen typische Aufgaben nach kurzer Einweisung selbst erledigen?
Export und WechselKönnen wir Dokumente, Metadaten und Zuordnungen in nutzbarer Form exportieren?
Betrieb und SupportWelche Leistungen sind enthalten, und wer unterstützt uns bei Einrichtung und späteren Fragen?

Lassen Sie sich in der Demo einen vollständigen Ablauf mit fiktiven Beispieldaten zeigen: Dokument erfassen, zuordnen, berechtigt aufrufen, wiederfinden und nach den vorgesehenen Regeln bearbeiten. So wird sichtbar, wie die Lösung Ihren Alltag tatsächlich unterstützt.

Bei Schnittstellen zählen die Details. Prüfen Sie für Payroll oder DATEV, welche Informationen übertragen werden, in welche Richtung der Austausch erfolgt und welche Zusatzleistungen dafür nötig sind.

Weiterführend: Worauf es bei der HR-Softwareauswahl insgesamt ankommt

Rechtliche Anforderungen

Rechtliche Anforderungen von Anfang an mitplanen

Personalakten enthalten personenbezogene Daten. Deshalb gelten für Ablage, Zugriff, Aufbewahrung und Löschung rechtliche Anforderungen, vor allem aus Datenschutz, Arbeitsrecht und Sozialversicherung. Für die Auswahl heißt das: Die Software muss diese Anforderungen technisch abbilden können, und Ihre Abläufe müssen sie im Alltag umsetzen.

Klären Sie mit den verantwortlichen Personen insbesondere:

  • Wer welche Akten und Dokumentenkategorien für seine Aufgaben benötigt.
  • Wie Benutzerkonten bei Eintritt, Rollenwechsel und Austritt angepasst werden.
  • Wie Aufbewahrung und Löschung je Dokumentenart geregelt werden.
  • Wo die Daten verarbeitet werden und welche Vereinbarungen mit dem Anbieter nötig sind.
  • Wie Beschäftigte Einsicht in ihre eigene Personalakte erhalten.
  • Ob ein vorhandener Betriebsrat zu beteiligen ist, etwa bei Zugriffsprotokollen oder Auswertungen.

Neu ab 2027

Entgeltunterlagen nur noch elektronisch

Ab dem 1. Januar 2027 müssen Arbeitgeber ihre Entgeltunterlagen nach der Beitragsverfahrensverordnung (BVV) elektronisch führen. Die bisherige Möglichkeit, sich davon befreien zu lassen, endet am 31. Dezember 2026.

Dazu gehören auch Nachweise, die häufig in der Personalakte landen, etwa Mitgliedsbescheinigungen der Krankenkasse, Immatrikulationsbescheinigungen oder der Nachweis der Elterneigenschaft. Bei einer Betriebsprüfung der Deutschen Rentenversicherung werden diese Unterlagen elektronisch bereitgestellt. Die Verantwortung bleibt beim Arbeitgeber, auch wenn die Lohnabrechnung extern erstellt wird.

Für Ihre Personalakte heißt das: Legen Sie fest, ob diese Nachweise in der Akte, im Abrechnungssystem oder bei Ihrer Steuerberatung geführt werden, und wie sie im Prüfungsfall vollständig und schnell verfügbar sind.

Diese Seite gibt einen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung. Die Prüfung im Einzelfall übernehmen Ihre Datenschutzbeauftragten, Ihre Steuerberatung oder Ihre Rechtsberatung. Wir unterstützen Sie dabei, die Anforderungen in klare Abläufe und Kriterien für die Softwareauswahl zu übersetzen.

Vorgehen

Digitale Personalakte einführen: ein sinnvoller Ablauf

  1. Ausgangslage und Ziel klären

    Erfassen Sie, wo Unterlagen heute liegen, welche Systeme genutzt werden und wer die Akten pflegt. Vereinbaren Sie konkrete Ziele für Suche, Vollständigkeit und Zusammenarbeit.

  2. Aktenstruktur und Zuständigkeiten festlegen

    Definieren Sie Kategorien, Benennung und erforderliche Metadaten. Regeln Sie, wer neue Dokumente erfasst, prüft und freigibt.

  3. Anforderungen abstimmen

    Priorisieren Sie Funktionen, Schnittstellen und Betrieb. Beziehen Sie HR, IT, Datenschutz und gegebenenfalls den Betriebsrat rechtzeitig ein.

  4. Bestandsakten vorbereiten

    Prüfen Sie vorhandene Unterlagen auf Relevanz, Vollständigkeit und Zuordnung. Planen Sie Digitalisierung, Qualitätskontrolle, den Umgang mit Originalen sowie Verantwortliche und Kapazitäten.

  5. Pilotbetrieb durchführen

    Starten Sie mit einem abgegrenzten Bereich. Testen Sie Ablage, Suche, Rechte und typische Arbeitsschritte, auch Vertretungen und den Austritt von Beschäftigten.

  6. Ausrollen und Pflege sichern

    Schulen Sie die Nutzer:innen und dokumentieren Sie die wichtigsten Abläufe. Prüfen Sie nach dem Start, ob Akten vollständig sind und die vereinbarten Ziele erreicht werden.

Praxisimpuls: ein Ablauf, bevor Sie Software vergleichen

Legen Sie für einen Vertragsnachtrag fest, wer das Dokument erhält, welcher Akte es zugeordnet wird und wer es später sehen darf. Wenn dieser eine Ablauf klar ist, können Sie ihn in jeder Software-Demo gezielt durchspielen lassen.

Kosten

Was kostet eine digitale Personalakte?

Die Gesamtkosten setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Neben der laufenden Softwaregebühr sollten Sie die Einführung und den Aufwand Ihres eigenen Teams berücksichtigen.

Einmaliger Aufwand

  • Einrichtung und Konfiguration
  • Datenübernahme
  • Digitalisierung bestehender Papierakten
  • Schnittstellen
  • Schulung
  • Interne Projektarbeit

Laufender Aufwand

  • Lizenzen oder Abonnement
  • Vereinbarte Betriebs- und Supportleistungen
  • Ergänzende Funktionen
  • Pflege und Administration

Für einen Vergleich brauchen Angebote denselben Rahmen: Beschäftigtenzahl, Akten- und Dokumentenumfang, berechtigte Nutzer:innen, vorhandene Systeme und benötigte Unterstützung. Prüfen Sie auch Mindestgebühren, Laufzeiten, spätere Erweiterungen und den Aufwand für einen Systemwechsel.

Ihre Investition lässt sich besser bewerten, wenn Sie dem Gesamtaufwand konkrete Verbesserungen gegenüberstellen, etwa kürzere Suchzeiten und weniger doppelte Ablagen.

Unterstützung

Wie HR Digital Experten Sie unterstützt

New Generation HR unterstützt Unternehmen täglich bei Personalarbeit, Prozessen und Digitalisierung. Mit diesem Praxisblick leiten wir die Anforderungen an eine digitale Personalakte aus den tatsächlichen Aufgaben Ihres Teams ab, nicht aus Funktionslisten.

Wir helfen Ihnen, Ihre Ausgangslage zu strukturieren, die wichtigsten Kriterien zu priorisieren und den nächsten Schritt zur Auswahl oder Einführung vorzubereiten. Welche weitergehende Begleitung sinnvoll ist, richtet sich nach Ihrem Bedarf und dem vereinbarten Leistungsumfang.

Ihre Ansprechpartner Joana Kommerowski und Martin Kohl bei der New Generation HR unterstützen Sie gerne persönlich.

Nächster Schritt

Sie möchten Ihren Bedarf genauer eingrenzen?

Sieben kurze Fragen zu Ihrer aktuellen Personalarbeit und Ihren Zielen bilden die Grundlage für unsere persönliche Ersteinschätzung.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zur digitalen Personalakte

Lohnt sich eine digitale Personalakte auch für kleinere Unternehmen?

Auch kleinere Teams profitieren von einer einheitlichen Ablage und geregelten Zugriffen. Für die Entscheidung zählen der Dokumentenumfang, die heutige Arbeitsweise und der erwartete Pflegeaufwand. Oft reicht eine überschaubare Lösung aus.

Müssen sämtliche Papierakten sofort digitalisiert werden?

Nein, eine Einführung kann schrittweise erfolgen. Legen Sie fest, welche Bestände zuerst übernommen werden und ab wann neue Dokumente digital abgelegt werden. Für die Übergangszeit brauchen Sie eine klare Regel, wo die jeweils maßgebliche Unterlage zu finden ist.

Dürfen Originalunterlagen nach dem Scannen vernichtet werden?

Das sollten Sie je Dokumentenart prüfen. Einige Erklärungen sind nur mit eigenhändiger Unterschrift wirksam, zum Beispiel Kündigungen oder die Befristung eines Arbeitsvertrags. Ob Originale zusätzlich aufbewahrt werden, klären Sie vor einer Vernichtung mit Ihrer rechtlichen Beratung und halten die Regel in Ihrem Ablagekonzept fest.

Welche Aufbewahrungsfrist gilt für die digitale Personalakte?

Eine einheitliche Frist für die gesamte Akte gibt es nicht. Je nach Dokumentenart greifen unterschiedliche arbeits-, steuer- und sozialversicherungsrechtliche Vorgaben, und nicht mehr benötigte Daten sind zu löschen. Ein Löschkonzept bildet diese Unterschiede ab, die Software sollte es technisch unterstützen.

Müssen wir wegen der BVV-Pflicht ab 2027 eine digitale Personalakte einführen?

Nicht zwingend. Die Pflicht betrifft die elektronische Führung der Entgeltunterlagen, eine bestimmte Software schreibt sie nicht vor. Eine digitale Personalakte kann aber helfen, die dazugehörigen Nachweise geordnet und prüfungsbereit abzulegen. Wichtig ist eine klare Abstimmung mit Lohnabrechnung und Steuerberatung.

Kann unsere bestehende HR-Software genutzt werden?

Prüfen Sie zunächst deren Personalaktenfunktionen. Entscheidend sind Aktenstruktur, Berechtigungen, Dokumentenübernahme und alltägliche Bedienung. Erfüllt das vorhandene System diese Anforderungen, kann eine Erweiterung sinnvoller sein als eine neue Lösung.

Wie lange dauert die Einführung?

Die Dauer hängt vom Aktenbestand, der Datenqualität, den Schnittstellen und den verfügbaren Kapazitäten ab. Ein klar begrenzter Pilot hilft, den weiteren Aufwand realistisch einzuschätzen und die nächsten Schritte zu planen.

Erhalte ich nach dem HR-Digitalisierungs-Check sofort eine Software-Empfehlung?

Ihre Antworten bilden die Grundlage für eine persönliche Ersteinschätzung. Daraus ergeben sich Orientierung und ein sinnvoller nächster Schritt. Für eine konkrete Softwareauswahl sind meist weitere Informationen zu Ihren Abläufen und Anforderungen nötig.

Bringen Sie Struktur in Ihre Personalakten.

Ob Sie Papierakten digitalisieren oder Ihre bestehende Ablage verbessern möchten: Ein klarer Blick auf Ihre Anforderungen erleichtert den Einstieg. Sieben kurze Fragen bilden die Grundlage für unsere persönliche Ersteinschätzung.

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